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Archiv für die Kategorie ‘Mein XDA Diamond und Ich’

Postkarten verschicken mit dem Handy

13. Juli 2010

Sommerzeit ist Postkartenzeit.
Und da es für das iPhone bereits ein paar echte Postkarten Apps, also Apps, welche ein Bild in eine physische Postkarte umwandeln und nicht nur eine E-Mail mit Bild verschicken, gibt. Habe ich mich mal auf die Suche nach den passenden Windows Mobile Gegenstücken gemacht.
Wie abzusehen war, ist die Ausbeute nicht so berauschend. Wie immer scheint es neben dem iPhone wieder kein anderes Smartphone auf dem Markt zu geben. Warum dann auch Apps dafür schreiben. [Ironie Ende]

Dennoch gibt es das eine oder andere Programm.

Postino biete ein App für Windows Mobile an, mit dem man für circa 1,45 Euro eine echte Postkarte mit eigenem Bild an Verwandte und Freunde schicken kann. (Quellen: Netzwertig und Alpengluehen)

Pokamax bietet zwar kein eigenes App, dafür einen mobile Homepage auf der man seine Smartphone Photo hochladen und mit eigenem Text versehen kann. Der Spass kostet hierbei 1,99 pro Postkarte und verringert sich, wenn man sein Prepaid-Guthaben mit einer grösseren Summe auflädt. (Quelle mobility.mobi)

Bei beiden Angeboten kommen natürlich noch die Internetkosten dazu, was am Strand von Italien oder beim Bummel in Paris nicht ganz günstig ausfallen dürfte. Preislich wohl doch keine gute alternative zur Postkarte. Zumal es auch in Supermärkten Photodrucker gibt, auf die man per Bluetooth seine Bilder kopieren kann. Diese können dann ja auch auf der Rückseite beschrieben und als Postkarte abgeschickt werden.

Mobile Apps selber basteln

12. Juli 2010

Apps, Apps, Apps – und immer an die Leser denken.
Der Kampf der Smartphones hat gerade erst richtig gebonnen – immer neue Modelle und immer neue Versionen von Betriebssystemen. Internet- und Handy-Geeks diskutieren über Apps (Zusatzprogramme), deren Nutzen und deren Preise.
Bisher waren die Hürden für Programmierer in den verschiedenen „Market“ und „Stores“ unterschiedlich gross.
Doch jetzt scheint jeder „ran zu dürfen“. Google und Apple habe beide „Baukästen“ veröffentlicht, die es „Nicht-Programmieren“ erlaubt sich all App-Erfinder zu versuchen.

Der Google App Inventor ist ein Software-Baukasten, der keine Programmierkenntnisse erfordert. Die einzigen Voraussetzungen sind eine Registrierung und eine E-Mail-Adresse bei Google. “Ziel ist es, den Menschen die Möglichkeit zu geben, selbst etwas zu erschaffen und nicht nur zu konsumieren”, erklärt der Projektleiter Harold Abelson im Gespräch mit der New York Times.

Die Möglichkeiten der neuen Software sind sehr umfangreich – es ist ein mächtiges Tool, das von Google bereits seit über einem Jahr entwickelt wird. Man kann mit einfachen Drag&Drop-Bewegungen nicht nur einfache Spiele wie WhackAMole basteln, sondern auch die Sensoren des Telefons ansprechen, etwa den GPS- oder den Bewegungssensor. (Quelle areamobile.de)

Ähnlich funktioniert der 200 Dollar teure AppMakr für das iPhone.

Der Software-Hersteller PointAbout Inc. bietet ab sofort eine Browser-Software an, mit der sich eine eigene iPhone-Anwendungen mit wenigen Klicks zusammenstellen lässt.
Der Internet-Dienst AppMakr.com ermöglicht Anwendern eine eigene iPhone-Anwendung (App) ohne Programmierkenntnisse per Mausklick selbst zu bauen.
Über die Oberfläche lassen sich vorhandene Inhalte über RSS-, Facebook- oder Twitterfeeds importieren. Auch der Look lässt sich individuell gestalten. (Quelle Chip.de)

Wer es deutlich günstiger will, der sollte mal auf Mobbase.com vorbeischauen. Für 20 Dollar Startgebühr und 20 Dollar Monatsgebühr können dort Bands, Vereine oder auch kleine Firmen ein iPhone App erstellen, mit dessen Hilfe Photos, Termine, Tweets, RSS-Feeds und viele andere Infos an Fans, Kunden und Mitglieder verteilt werden können.

Jetzt fehlt nur noch Microsoft. :-) Update:
Für Windows Phone (alias Windows Mobile 7) scheint es unter http://developer.windowsphone.com ein kostenloses Developer Kid zu geben. Somit wäre das auch abgedeckt.

Dennoch sollte bei all der App-Euphorie bedacht werden, dass nicht Apps ausschlaggebend sind für Kunden- und Mitgliederbindung. Am Anfang steht eine gute und professionelle Kommunikation. Und die erreicht man auch mit einer gut programmierten Homepages. Oder wie es Heike Scholz von mobile-zeitgeist.com ausdrückt:

Sehr gut, dass deutlich wird, wie die Nutzung von mobilen Applikationen wirklich ist und dass es kritisch hinterfragt werden sollte, ob man als Unternehmen wirklich eine App braucht. Die bevorzugte Nutzung ist sehr eindeutig die über den Browser und da wundert es mich schon, wenn ich immer wieder gefragt werde, ob man denn überhaupt mobile Webseiten brauchen würde. Mobile Webseiten sind Pflicht, Apps die Kür!

Einen weiteren Artikel gibt es hier. www.foerderland.de
Die Idee mit dem “selber basteln” scheint gerade für kleinere Firmen und Verein wohl doch sehr interessant zu sein bzw. sehen das Programmierer eine Markt. Im September scheint es Neuigkeiten zu geben. Mal abwarten.

Meebo Messenger mit Palringo auf Windows Mobile

12. Juli 2010

Einer der weniger bekannten aber trotzdem sehr guten Messenger ist Meebo. Neben einem Widget für die Homepage und einem PC Programm gibt es auch verschiedene App Varianten. Leider fehlt wie so oft eine Windows Mobile App. Aber genau hier hilft Palringo. Über den Jabber/XMPP Account kann man sich einen Meebo Account auf das Windows Mobile Gerät holen und so die fehlende App von Meebo indirekt ersetzen.


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Bilder aufgenommen mit MyMobiler

Siehe auch älteren Artikel “Chatten mit WM 6.1
Palringo gibt es übrigens auch für PC und MAC. Auf Graumobile wird besprochen, was das Programm im einzelnen kann.

UPDATE:

Leider scheint es so als funktioniert Palringo nicht mit dem Meebo Widget. Sobald man eine Nachrichten schickt, fragt Palringo ob man den Nutzer als Buddy hinzufügen will. Man müsste jetzt jeden Gast hinzufügen und nach der Konversation wieder manuell entfernen. Was natürlich nicht der Sinn des Widgets ist.

Chatten mit WM 6.1

2. Juli 2010

Updates siehe unten

Nachdem Nimbuzz die Entwicklung seines Chat-Programms für Windows Mobile eingestellt hat bleiben nur noch wenige gute Programme übrig. Die meisten können kein Facebook oder werden wie Beejive nicht weiterentwickelt, was heisst, dass viele nicht über das Beta Stadium hinauskommen. Der Kampf iPhone vs. Android fordert erste Opfer.

Dennoch gibt es noch ein paar Messenger die man mal anschauen könnte.

Slick ist so einer. Auf LonelyCatGames.com kann man die aktuelle Version des Multi-Messengers herunterladen.
Eine kleine Besonderheit gibt es noch. Will man sich in seinen Facebook Account einloggen geht dies NICHT über die E-Mail Adresse. Man muss zuerst einen Nickname erstellen und diesen dann bei Slick eintragen. Wie das geht wird hier beschrieben. Aber Vorsicht. Man kann seinen Faceook Nickname nur einmal ändern!

Im Moment ist meiner Meinung nach Nimbuzz immer noch das beste Chat-Programm. Wer schnell ist kann unter Nimbuzz.com noch die aktuelle WM-Version download bevor sie vom Netz genommen wird.
Leider zu spät. Ein paar Wochen nach dem Ausstieg ist auch die aktuelle Version verschwunden. Komisch. Ich hätte einfach die letzte Version online gelassen und fertig. Vielleicht gibt es bei Software Seite das Programm noch. Google hilft weiter. hier z.B. softonic.de

Update:

Es gibt zwar mittlerweile doch einige Messenger für Windows Mobile die gut sind, jedoch kann nicht jeder die von mir gewünscht Protokolle. Natürlich rede ich in diesem Fall von Facebook und noch ein paar anderen.
Schlussendlich bin ich doch noch auf einen passenden Messenger gestossen. Was lustig ist, ist dass ich diesen Messenger schon lange gesehen habe, da aber auf der Homepage nichts zu Facebook stand kam er für mich nicht in Frage. Auf Graumobile konnte ich dann lesen, dass Palringo doch Facebook unterstützt. Also augestestet und siehe da es geht. Es bleibt mir ein Rätsel, warum die Entwickler das in der heutigen Zeit nicht gleich auf die Homepage schreiben. Nachteil ist die fehlende Skype-Unterstützung. Aber da bleibt ja immer noch Skype für WM, das zwar nicht mehr offizielle existiert aber bei einigen Download-Portalen trotzdem noch angeboten wird und auch funktioniert.

Die nahe Zukunft wird zeigen, ob Skype auch weiterhin kostenlose sein wird. Laut Gerüchteküche sollen auch Skype-to-Skype Gespräche von mobilen Endegeräten wie Smartphones vielleicht bald etwas kosten.
Skype bleibt auch weiterhin kostenlos. Siehe hier: http://goo.gl/fb/YEeQc

Update 2:

Meebo Messenger mit Palringo auf Windows Mobile.
Einer der weniger bekannten aber trotzdem sehr guten Messenger ist Meebo. Neben einem Widget für die Homepage und einem PC Programm gibt es auch verschiedene App Varianten. Leider fehlt wie so oft eine Windows Mobile App. Aber genau hier hilft Palringo auch aus. Über den Jabber/XMPP Account kann man nämlich auch einen Meebo Account auf das Windows Mobile Gerät holen und so die fehlende App von Meebo indirekt ausgleichen.


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Bilder aufgenommen mit MyMobiler.

Das iPad muss sich warm anziehen

29. Juni 2010

Die Konkurrenz schläft bekanntlich nicht. Manchmal braucht sie nur etwas länger ;-)
Der Hype um das “neue” und “revolutionäre” iPad nimmt (noch) nicht ab. Zumindest in Twitter und den Technik-Blogs wird je nach Quelle über die Vorteile und die Nachteile des Apple Tablets diskutiert. Was es kann und nicht kann! Ob es hübsch ist oder nicht! Sinnvoll oder nicht! Eine Revolution für die Internetwelt oder nur ein Gerät unter vielen. Apple schaft es trotz manch fehlender Technik – die Apple-Fanboys werden jetzt wieder aufschreien – einen Hype zu kreieren, das die iPads weggehen wie warme Semmeln.

In Sendungen und Zeitungen wird dieses neue Produkt gepriesen, als handele es sich um eine Erfindung von weltverändernder Dimension. Die Pille gegen Krebs? Die Maschine gegen Klimaerwärmung? Nein, es ist einfach nur ein neues Produkt aus dem Hause Apple. (Quelle NDR.de)

Dirk hat es in seinem Blog richtig ausgedrückt.

42 Prozent der Deutschen kennen iPad nicht schreibt derStandard aus Österreich. Ich merke immer stärker, dass das, was “wir Onliner” (oder die technikaffinen Menschen) als Hype-Thema wahrnehmen, von der Allgemeinheit oft gar nicht so gesehen wird.

Auf storyal.de wird eine ComputerBild Umfrage zitiert, nach der ganze 63% sich das iPad nicht kaufen würden. Lediglich 12% gaben an es sich sofort nach Veröffentlichung zu holen. Der Rest geht zur Konkurrenz oder will abwarten.
Und die Konkurenz fängt jetzt erst an aufzudrehen.
Nach dem etwas holprigen Start des WeTab (alias WePad) kommt jetzt mit dem Toshiba AC100 Android-Netbook ein echtes Sahneschnittchen auf den Markt. Mobiflip.de hat wieder eine super Beschreibung des Geräts abgeliefert. Das auf Android basierende Tablet kann technisch enorm viel und hat eine feste Tastatur. Und wer telefonieren will, kann sich sicherlich mit einem VOIP App aushelfen.


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Mal schauen, ob sich da ein paar Early-Adopters des iPad nicht leicht ärgern werden, dass sie gleich das erste Gerät gekauft haben und nicht noch ein paar Monate gewartet haben.