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	<title>Ralf Bachmann &#039;Bätschman&#039; - www.Baetschman.de &#187; De-Mail vs. Onlinebrief</title>
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		<title>De-Mail – Pressekonferenz ohne Neuigkeiten</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Nov 2011 20:27:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bätschman</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[De-Mail vs. Onlinebrief]]></category>

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		<description><![CDATA[Es scheint wieder Bewegung in das Thema De-Mail zu kommen. Als erste wurde bekannt gegeben, dass das Pilotprojekt in Friedrichshafen nun endgültig beendet wird und jetzt erregt ein aktueller Artikel auf Heise.de die Gemüter der Internetgemeinde. Leser dieses Blogs werden jedoch schnell feststellen, dass es eigentlich keine Neuigkeiten im Heise.de Artikel gibt und auch die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Es scheint wieder Bewegung in das Thema De-Mail zu kommen. Als erste wurde bekannt gegeben, dass das Pilotprojekt in Friedrichshafen nun endgültig beendet wird und jetzt erregt ein aktueller Artikel auf <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/De-Mail-macht-Fortschritte-1375495.html" target="_blank">Heise.de</a> die Gemüter der Internetgemeinde.</strong><br />
Leser dieses Blogs werden jedoch schnell feststellen, dass es eigentlich keine Neuigkeiten im Heise.de Artikel gibt und auch die Kommentare sich immer um die gleichen Aussagen drehen.</p>
<p>Basis des Heise.de Artikel sind die Bekanntmachungen über das De-Mail Projekt auf der Fachmesse Moderner Staat.</p>
<blockquote><p>„Auf der Fachmesse Moderner Staat haben die am De-Mail-Projekt für rechtssichere E-Mail Beteiligten eine erste Bilanz gezogen. Sie fiel positiv aus: Noch in diesem Jahr soll der erste De-Mail-Provider den Wirkbetrieb aufnehmen, nachdem er vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik geprüft wurde. Zur CeBIT sollen alle anderen im Boot sein. Wie teuer De-Mail für den einzelnen Bürger wird, soll bis dahin &#8220;am Markt ermittelt&#8221; worden sein.“</p></blockquote>
<p>Dies dürfte vermutliche die Deutsche Telekom sein. United Internet dürften dann mit GMX und Web.de bis zur Cebit 2012 folgen. Alles in allem keine wirklichen Neuigkeiten. Auch was den Preis anbelangt, hielten sich bis jetzt alle interessierten (es gibt ja noch keine offiziell beteiligten Firmen) Firmen zurück. Dies vermutlich auch aus dem Grund, da ein zu schnell veröffentlichter Preis dann wohl auch bindend wäre.</p>
<blockquote><p>Weiter heisst es in dem Artikel, dass:<br />
„Gert Metternich, Projektleiter De-Mail bei der Deutschen Telekom, erwartet, dass De-Mail bis 2018 jährlich 1 Prozent der 18 Milliarden anfallenden E-Mails, 50 Prozent der 8,75 Milliarden Postbriefe und 39 Prozent der 2,1 Milliarden Geschäftsfaxe ablösen werde. Damit werde De-Mail zu einem wichtigen Angebot mit hohem Einsparpotenzial für große Unternehmen, Behörden und dem modernen Mittelstand.“</p></blockquote>
<p>Gerade grössere Firmen erhoffen sich natürlich durch die Verwendung von De-Mail eine deutlich Kostenreduktion bei ihrer rechtsverbindlichen Post. Oft werden der Brief- und auch der Gehaltsabrechnungsversand outgesourct, wodurch teilweise Preise von über einem Euro pro versendete Brief entstehen. Sollte der Preis einer De-Mail für Firmen wie vermutet bei 10-20 Cent pro De-Mail liegen, würde dies natürlich eine gute Ersparnis bedeuten. [<a href="http://baetschman.ralfbachmann.de/2010/08/de-mail-bringt-zf-friedrichshafen-1-millionen-euro-einsparungen/" target="_blank">siehe älteren Artikel</a>]</p>
<p><strong>Heise hat offenbar andere Informationen als Baetschman.de:</strong><br />
Laut Heise.de soll ein De-Mail Account im Moment kostenpflichtig sein. Woher diese Informationen stammen schreibt Heise.de jedoch nicht. Nach den Informationen die Baetschman.de vorliegen, ist die Vorregistrierung eines De-Mail Account kostenlos. Auch soll die tägliche Nutzung des Account, solange ein gewisses Kontingent an De-Mails nicht überschritten wird, ebenfalls kostenlos bleiben. Eine einmalige Registrierungsgebühr wurde auf keiner Pressekonferenz erwähnt. Somit ist unbekannt, woher Heise.de wissen will, dass ein De-Mail Account, welchen es im Moment eigentlich noch gar nicht gibt, kostenpflichtig ist.</p>
<p><strong>E-Mail Client nur für Firmen:</strong><br />
Genau wie der E-Postbrief der Deutschen Post, soll auch De-Mail eine Anbindung an MS-Office und andere E-Mail Client bekommen. [<a href="http://baetschman.ralfbachmann.de/2011/11/e-postbriefe-aus-lotus-notes-verschicken/" target="_blank">älterer Artikel</a>] Wie aber durch mehrere persönliche Gespräche und Interviews zu erfahren war, soll wie beim E-Postbrief dieser Service ebenfalls nur Firmen zu Verfügung stehen, welche sich hinter einem speziellen De-Mail Gateway befinden. Für Privatanwender und KMU bleibt auch weiterhin nur der Browser als Schnittstelle.</p>
<p>Auch was die Kooperation mit dem E-Postbrief der Deutschen Post anbelangt, ist der Artikel auf Heise.de etwas ungenau. Fakt ist, dass die Deutsche Post im Moment noch des Konkurrenzprodukt zu De-Mail, den sogenannten E-Postbrief, anbietet. Der E-Postbrief war ganz zu Beginn des Projekts noch ein Teil von De-Mail, wurde dann aber abgetrennt und als eigenständige Marke kommuniziert. Technisch gesehen, müssten beide Systeme jedoch kompatibel sein. Hierüber schweigen jedoch alle Beteiligten. Durch die Wortlautänderung im „De-Mail Gesetz“, welche keine zwingende Nennung der De-Mail-Endung in der neuen E-Mailadresse vorsieht (z.B. vorname.nachname@provider.de-mail.de), ist eine Rückkehr des E-Postbriefs zum De-Mail Projekt zumindest juristisch nicht ausgeschlossen. Verfolgt man die Medienberichte der letzten Zeit verdichten sich diese Zeichen jedoch immer mehr.</p>
<p>Unverändert bleiben auch weiterhin alle Fragen zum Thema Verschlüsselung, Sicherheitsbehörden und Rechtssicherheit.</p>
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		<title>De-Mail Pilotprojekt endgültig beendet</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Nov 2011 16:50:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bätschman</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[De-Mail vs. Onlinebrief]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Ende 2009 in Friedrichshafen gestartet De-Mail Pilotprojekt wird nun zum 31.12.2011 endgültig auf Eis gelegt. Die Einwohner, Firmen und Ämter der Stadt Friedrichshafen und der Region Oberschwaben hatten über knapp zwei Jahre hinweg Zeit des System kostenlos zu testen. Zwar war das Projekt bereits im Frühjahr 2010 offiziell für beendet erklärt worden, wurde jedoch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Ende 2009 in Friedrichshafen gestartet De-Mail Pilotprojekt wird nun zum 31.12.2011 endgültig auf Eis gelegt. Die Einwohner, Firmen und Ämter der Stadt Friedrichshafen und der Region Oberschwaben hatten über knapp zwei Jahre hinweg Zeit des System kostenlos zu testen.</strong></p>
<p>Zwar war das Projekt bereits im Frühjahr 2010 <a href="http://baetschman.ralfbachmann.de/2010/04/de-mail-pilotprojekt-in-friedrichshafen-beendet/" target="_blank">offiziell</a> für beendet erklärt worden, wurde jedoch wegen des großen Erfolgs inoffiziell weitergeführt. Natürlich dürfte auch die Tatsache eine Rolle gespielt haben, dass das System fast kostenfrei weiter betrieben werden konnte und während dessen dennoch Messwerte für das spätere bundesweite System lieferte.</p>
<p>Da das Pilot-System nach Angaben von <em>United Internet</em> bis jetzt auf einem eigenen Testserver läuft, können die Daten nicht auf das 2012 anlaufende neue System übertragen werden. Bereits angemeldete Nutzer aus Friedrichshafen und Oberschwaben haben nun bis zum 31.12.2011 Zeit ihre De-Mails und Daten zu sichern bzw. auszudrucken.</p>
<p><strong>De-Mail Adresse wird übernommen:</strong><br />
Wer jedoch seine De-Mail Adresse weiter verwenden möchte, kann dies mit einem einfachen Anruf im Kundencenter seines Anbieters erledigen. Hierfür wird eine reguläre E-Mail Adresse des Anbieters (z.B. GMX. Web.de oder T-Online) benötigt, welche dann mit der De-Mail Adresse verknüpft wird. Des weiteren werden bei diesem Telefonat die hinterlegten Daten des Nutzers wie Geburtsdatum und Anschrift gegen geprüft, um sicherzustellen, dass die De-Mail Adresse auch mit der richtigen Person zusammenhängt.</p>
<p><strong>Preise und Kosten weiterhin unbekannt:</strong><br />
Im erhaltenen Anschreiben werden die Pilotteilnehmer jedoch deutlich darauf aufmerksam gemacht, dass trotz einer Übernahme der De-Mail Adresse und der telefonischen Abklärung der persönlichen Daten, eine erneute Identifizierung nötig ist. Die Kosten dieser erneuten Identifizierung sollen in der Startphase vom jeweiligen Anbieter übernommen werden. Wie lange diese Startphase dauert und welche Kosten danach auf die Neukunden zukommen werden ist unbekannt. Bis jetzt gibt es weder genaue Preise für die alltägliche Nutzung des Systems noch offiziell kommunizierte Anmeldegebühren oder ähnliches.<br />
Es bleibt also abzuwarten welche Preisstruktur die Neukunden erwarten wird. Die Beendigung des Pilotprojekts ist jedoch ein untrügliches Zeichen dafür, dass die Zertifizierung der De-Mail Anbieter voranschreitet und der Deutschlandweite Start des System bevorsteht. Die Nutzer werden Anschreibe jedoch ebenfalls darauf hingewiesen, dass zwischen der Beendigung des Pilotprojekts und dem Start von De-Mail mehrere Monate vergehen können.</p>
<p><strong>Bis jetzt keine bekannten Orte für Identifikation:</strong><br />
Offen bleibt auch weiterhin, wo sich De-Mail Nutzer in Zukunft identifizieren können. Immer noch sperrt sich die <a href="http://baetschman.ralfbachmann.de/2010/12/de-mail-verklagt-e-postbrief-%E2%80%93-der-kampf-hat-begonnen/" target="_blank"><em>Deutsche Post</em></a> gegen den Versuch die Identifizierung für das Konkurrenzprojekt De-Mail über die Postfilialen abzuwickeln. Bereits auf der <em>IFA 2010</em> wurde seitens <em>United Internet</em> die Idee angesprochen die Identifizierung zumindest in den ersten Monaten entweder direkt beim Kunden an der Haustüre vorzunehmen oder durch extra eingerichtet „Service-Points“ an markanten Punkten wie großen Supermärkten oder in den T-Punkt Shops der <em>Deutschen Telekom </em>vornehmen zu lassen. Ob und wie diese Pläne in die Tat umgesetzt werden steht noch nicht fest.</p>
<p><em>Für einen umfassenden Überblick über das Thema De-Mail und E-Postbrief empfehle ich die zahlreichen Artikel zu diesem Thema in der Rubrik &#8220;<a href="http://baetschman.ralfbachmann.de/category/de-mailonlinebrief/" target="_blank">De-Mail vs. Onlinebrief</a>&#8220;</em></p>
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		<item>
		<title>E-Postbriefe aus Lotus Notes verschicken</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Nov 2011 22:46:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bätschman</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[De-Mail vs. Onlinebrief]]></category>

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		<description><![CDATA[IBM kooperiert mit der Deutschen Post und ermöglicht es in Zukunft E-Postbriefe direkt aus Lotus Notes zu verschicken. Bevor sich jetzt aber die Leser über einen erweiterten E-Mail Client freuen, sei gesagt, dass dieser Luxus nur für Geschäftskunden gilt. Die Anbindung an Lotus Notes funktioniert nur für die Anwender, die hinter einem eigenen E-Postbrief Firmen-Server [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>IBM kooperiert mit der Deutschen Post und ermöglicht es in Zukunft E-Postbriefe direkt aus Lotus Notes zu verschicken.</strong><br />
Bevor sich jetzt aber die Leser über einen erweiterten E-Mail Client freuen, sei gesagt, dass dieser Luxus nur für Geschäftskunden gilt. Die Anbindung an Lotus Notes funktioniert nur für die Anwender, die hinter einem eigenen E-Postbrief Firmen-Server sitzen.</p>
<p>Somit ist diese Meldung eigentlich keine Neuigkeit. Bereits seit Beginn des Projekts ist bekannt, dass der E-Postbrief &#8211; und im übrigen auch De-Mail &#8211; für Firmen und Ämter eine Client-Anbindung haben wird.<br />
Für Privatanwender ist solch eine Lösung aber bei beiden Systemen nicht vorgesehen bzw. im Moment noch nicht im Fokus. Für die Endverbraucher bleibt somit also alles beim Alten.</p>
<p><strong>E-Postbrief mit zusätzlichem Verschlüsselungszertifikat:</strong></p>
<p>Interessant scheint zu sein, dass die Kooperationspartner eine gemeinsame Lösung zur zusätzlichen Verschlüsselung planen:</p>
<blockquote><p>&#8220;Im Bereich der Verschlüsselung planen die Kooperationspartner zudem eine gemeinsame Lösung aus E-Postbrief und Lotus Protector for Mail Encryption, welche Anwendern sowohl den gesicherten Kommunikationsweg mit bekannten Kommunikationspartnern (E-Postbrief-Nutzern) als auch eine flexible E-Mail-Verschlüsselung mittels PGP/SMIME über Lotus Protector anbietet.&#8221;</p></blockquote>
<p>Da der E-Postbrief ein kostenloses zusätzliches Verschlüsselungszertifikat anbietet, besteht die Möglichkeit Briefe zusätzlich zu verschlüsseln. <a href="http://baetschman.ralfbachmann.de/2010/11/e-postbrief-webkonferenz-die-zweite/" target="_blank">Siehe Artikel vom 25.11.2010</a> Da das Zertifikat und die Sicherheitscodes jedoch direkt auf Postserver (SIGNTrust) liegen, ist die Verschlüsselung nicht mit PGP oder S/Mime zu vergleichen, bei denen die Schlüssel nur der Nutzer kennt. Wie die Verschlüsselung und vor allem die rechtliche Lage sein wird, ist bis jetzt unbekannt.</p>
<p><a href="http://business.chip.de/news/E-Postbrief-Jetzt-offiziell-in-Lotus-Notes-integriert_52593879.html" target="_blank">Quelle Chip.de</a></p>
<p><strong>UPDATE 5.11.2011:</strong><br />
Laut <a href="http://twitter.com/#!/epostbrief/statuses/132495527953698817" target="_blank">Twitter Account des E-Postbriefs</a> ist eine Anbindung an MS Office auch bereits in Planung.</p>
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		<title>Erster De-Mail Anbieter offenbar Pleite</title>
		<link>http://baetschman.ralfbachmann.de/2011/09/erster-de-mail-anbieter-offenbar-pleite/</link>
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		<pubDate>Wed, 14 Sep 2011 15:04:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bätschman</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[De-Mail vs. Onlinebrief]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie im Internet zu lesen ist, scheint der Postdienstleister „ediPost“ aus Ulm offenbar zahlungsunfähig zu sein. &#8220;ediPost&#8221; hatte bereits früher durch Werbeaktion auf sich aufmerksam gemacht, die sogar die Verbraucherzentrale auf den Plan riefen. [Ein längere Bericht inkl. Anfragen beim CCC finden sich hier] Sowohl in den Kommentaren, wie auch auf Facebook und Ciao.de werden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wie im Internet zu lesen ist, scheint der Postdienstleister „ediPost“ aus Ulm offenbar zahlungsunfähig zu sein. &#8220;ediPost&#8221; hatte bereits früher durch Werbeaktion auf sich aufmerksam gemacht, die sogar die <a href="http://www.nwzonline.de/Aktuelles/Wirtschaft/Nachrichten/NWZ/Artikel/2387566/Mit%20Bundesadler%20auf%20Kundenfang.html" target="_blank">Verbraucherzentrale</a> auf den Plan riefen.</strong> [<a href="http://baetschman.ralfbachmann.de/2010/08/geld-verdienen-mit-de-mail/" target="_blank">Ein längere Bericht inkl. Anfragen beim CCC finden sich hier</a>]</p>
<p>Sowohl in den <a href="http://baetschman.ralfbachmann.de/2010/12/gmx-trennt-sich-vom-briefdienstleister-edipost/comment-page-1/#comment-13052" target="_blank">Kommentaren</a>, wie auch auf <a href="https://www.facebook.com/edipost?sk=wall" target="_blank">Facebook</a> und <a href="http://www.ciao.de/ediPost__Test_8755439" target="_blank">Ciao.de</a> werden nun Stimmen von Kunden laut, die behaupten, dass der Ulmer Postanbieter keine der angeboten Dienstleistungen mehr gewährleisten kann. Schuld daran sei offenbar die drohende oder bereits eingetretene Zahlungsunfähig des Unternehmens. Eine offizielle Anfrage an das Unternehmen steht. Da auf der Homepage keine Telefonnummer als Kontakt angegeben ist, ist es unmöglich direkten Kontakt herzustellen.</p>
<p>Ein ehemaliger Mitarbeiter des Unternehmens, der offenbar auch der Besitzer der Facebook Fanseite ist, gibt an, schon länger nicht mehr bei „<a href="https://www.edipost.de" target="_blank">ediPost</a>“ zu arbeiten und darum auch keine Kontakte bzw. keine Rückfragen zu dem Thema zu wünschen.</p>
<p>Nach eigenen Aussagen wollte „ediPost“ sich so bald als möglich als De-Mail Anbieter akkreditieren lassen. Die Geschäftsidee, welche jedoch umstritten auch technisch etwas fragwürdig schien, war es dem Empfänger einer De-Mail Geld für den Empfang zu bezahlen. Die Sender, z.B. Firmen und Ämter, hätten dann pro De-Mail 10 Cent an den Empfänger überwiesen, was laut „ediPost“ einen Betrag von bis zu mehreren 100 Euro pro Monat hätten zusammenkommen lassen können.<br />
Bis zum Start von De-Mail bot das Unternehmen den Versand von Hybridbriefen und Paketen an. Kunden konnten Briefe per Internet schreiben, die dann durch „ediPost“ ausgedruckt und verteilt wurden. Dies scheint seit geraumer Zeit auch nicht mehr zu funktionieren.<br />
Kunden beschweren sich im Internet ausserdem darüber, dass ihnen ausstehendes Geld nicht überwiesen würde und es keine Möglichkeit auf Kontakt und Nachfrage gäbe.</p>
<p>Ein offizielles Statement seitens der Firma „ediPost“ oder ein Hinweis auf der Homepage fehlt bis jetzt komplett. Vielleicht ist in geraumer Zeit mit einer Antwort per E-Mail zu rechnen, welche dann hoffentlich Licht in die Sache bringt. Ein Anruf beim zuständigen Rechtsanwaltsbüro Fröhlich in Ulm ergab, dass das Insolvenzgutachten im Moment geprüft wird und ein Ergebnis eventuell bis zum 23. September vorliegt.</p>
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		<title>Kostenlos Faxen ohne Anmeldung</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Apr 2011 09:35:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bätschman</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[De-Mail vs. Onlinebrief]]></category>
		<category><![CDATA[Internet und Co.]]></category>

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		<description><![CDATA[Es scheint als sein in Zeiten der E-Mail, De-Mail und dem E-Postbrief das Fax noch nicht ganz ausgestorben. Manchmal kann es von Vorteil sein ein Fax zu schicken. Wer jedoch keinen speziellen Account hat und nur sporadisch Faxe verschicken will, sollte sich folgende gratis Angebote genauer anschauen. MyFax: Simon von Candy College hat bereits einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Es scheint als sein in Zeiten der E-Mail, De-Mail und dem E-Postbrief das Fax noch nicht ganz ausgestorben. Manchmal kann es von Vorteil sein ein Fax zu schicken. Wer jedoch keinen speziellen Account hat und nur sporadisch Faxe verschicken will, sollte sich folgende gratis Angebote genauer anschauen.</strong></p>
<p><strong>MyFax:</strong><br />
Simon von <a href="http://www.candy-college.com/tipps-tricks/gratis-fax-versenden-online/" target="_blank">Candy College</a> hat bereits einen sehr detaillierten Bericht über <a href="http://www.myfax.com/free/" target="_blank">MyFax</a> verfasst. Mit MyFax können freie Texte oder 178 Dateitypen (z.B. PDF, PSD und Office-Dateien) in 42 Länder verschickt werden. Ohne Anmeldung stehen jedem Nutzer zwei Faxe pro Tag zur Verfügung. Wer mehr möchte, oder auch eine eigene Faxnummer für den Empfang sein eigen nennen möchte, kann sich für 10 Dollar einen Plus-Account zulegen. Im amerikanischen App-Store steht darüber hinaus eine iPhone App zur Verfügung.</p>
<p>Simon von Candy College berichtet von einem eigenen Test, der zwar einigen Minuten dauerte, jedoch erfolgreich verlief.</p>
<p><strong>AllToFax:</strong><br />
Auf der Seite <a href="http://www.alltofax.de/kostenlos.php" target="_blank">AllToFax</a> können Faxe innerhalb Deutschlands verschickt werden. Gesperrt sind jedoch Sonderrufnummern wie 0180, 017x ,016x ,015x, 0900, 0700 sowie Nummern ausserhalb Deutschlands. Laut AGB steht jedem Nutzer ein Fax pro Tag zur Verfügung. Auch hier ist keine Anmeldung nötig. Einen Plus-Account o.ä. gibt es nicht. Einen PDF Account sucht man ebenfalls vergeblich.</p>
<p><strong>PrimaFax:</strong><br />
<a href="http://www.primafax.org/scripts/clsMiniFax.php" target="_blank">PrimaFax</a> erlaubt den Faxversand als freien Text oder PDF im Hochformat. Der Versand erfolgt innerhalb Deutschlands. Ein Tags- oder Nutzerkontingent ist nicht ersichtlich. Dafür wirbt PrimaFax mit „unverzüglichem Versand“.</p>
<p><strong>Datenschutz, rechtliche Fragen und Zuverlässigkeit:</strong><br />
Alle die oben genannte Angebot sind kostenlosen und haben damit keine Garantie auf Zuverlässigkeit. In allen AGB wird zwar versprochen, dass der Versand zuverlässig erfolgt, allerdings wird keine Garantie übernommen. Jeder Nutzer sollte sich somit überlegen, ob er eine eilige Nachricht über diese Portale verschickt.<br />
Ausserdem sind diese Faxe natürlich nicht unterschrieben und damit rechtlich nicht gültig. Eine Vertragskündigung dürfte damit unwirksam sein.<br />
Darüber hinaus ist unbekannt, was die Firmen mit den eingetragen Daten machen. Bei allen Portalen muss der Nutzer seine E-Mail Adresse angeben, die zum einen als Antwortadresse auf dem Fax erscheint und zum anderen als Adresse für der Versandbestätigung genutzt wird. Zwar versprechen alle Anbieter keine Weitergabe der Daten, es kann jedoch keine Garantie dafür gegeben werden.</p>
<p><strong>E-Postbrief der Deutschen Post:</strong><br />
Die Deutsche Post bietet ihm Rahmen des <a href="http://www.epost.de/privatkunden.html" target="_blank">E-Postbrief</a> eine kostenlose Zusatzfunktion für das Versenden und um Empfangen von Faxen an. Der Nutzer kann nach einer längeren Anmeldeprozedur kostenlos Faxen und erhält auch eine kostenlose Faxenummer für den Empfang. Leider kam es in den letzten Monaten jedoch zu gröberen Fehlern. So wurden Faxe nicht gut oder sogar teilweise auch vollkommen falsch dargestellt. Das Portal scheint noch starke Probleme zu haben.</p>
<p><strong>Kostenpflichtige Anbieter:</strong><br />
Kostenpflichtige Anbieter gibt es einige im Netz. Wer jedoch nur sporadisch Faxe verschicken will wird mit einem Monatsabo kaum glücklich. <a href="http://www.sipgate.de/basic" target="_blank">Sipgate.de</a> bietet nach einer kostenlosen Registrierung für 49 Cent (plus anfallende Minuten) einen Faxversand an. Da es sich bei Sipgate um eine deutsche Unternehmen mit langer Erfahrung handelt, dürften sowohl der Datenschutz als die Versandgarantie deutlich höher sein, als bei kostenlosen Anbietern. Darüber hinaus kann die iPhone und Android App von Sipgate ebenfalls das Faxangebot nutzen. Die Gebühren werden vom Prepaid-Konto abgezogen.<br />
Wer Faxe empfangen will benötigt jedoch eine kostenpflichtigen Plus-Account.</p>
<p><strong>Örtlicher Copy-Shop:</strong><br />
Wer wirklich nur alle paar Jahre ein Fax verschickt, kann auch in einen Copy-Shop gehen. Einige Shops bieten ihren Kunden diesen Service. Allerdings belaufen sich die Preise teilweise auf 1,- Euro pro Seite. Dafür wird kein Name, keine Anmeldung und keine Daten verlangt.</p>
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