Eine Lanze für das Cross-Posting brechen

In Zeiten von Twitter, Google+, Facebook, LinkIn, Xing und allen anderen diversen Plattformen bis hin zur eigenen Homepage und zum eigenen Blog, stellt sich mir immer stärker die Frage des Cross-Postings.

Natürlich wird Cross-Posting im Sinne des (fehlenden) Mehrwerts, der Social-Media Spielregeln und der Informationsflut von den Experten fast immer negativ gesehen. Aber bei so vielen Kanälen stellt sich doch die Frage, welcher Kunde oder Interessent gewollt ist einer Firma oder einer Person auf allen Kanälen zu folgen.
Oft gibt es dann in der Realität doch Cross-Posting in verschiedenen Stärken und Ausprägungen.
Was bleibt, ist für den Kunden eine “weder Fleisch noch Fisch”-Lösung. Um nichts zu verpassen, muss er alle Kanäle überwachen und erhält dann aber doch redundantes Cross-Posting. Das Rauschen ist also immer da. Es stellt sich auch die Frage, welcher “Sender” (im Sinne der Kommunikationslehre) wirklich genug abwechslungsreiche Information hat, um alle Kanäle unterschiedlich zu bespielen. Wer kann schon bei einem Blog, Twitter, Google+ und Facebook 1000%ig auf Cross-Posting verzichten?

Aus diesen Gründe plädieren ich in Zeiten der ständig steigenden Kanäle für eine Lockerung des „Cross-Posting Verbots“, solange es sauber durch den Sender kommuniziert wird. Google+ Firmenseiten können den gleichen Inhalt wie Facebook Fanseiten haben. Solange dieses Verhalten dauerhaft und 100% durchgezogen wird, hätte ich kein Problem damit. Der Kunde muss “beruhigt” werden, dass er nichts verpasst, auch wenn er nur bei einem sozialen Netzwerk Freund oder Follower ist.
Ein Zwang für den Kunden bei allen Netzwerken zu lesen, mit der Argumentation, dass es kein Cross-Posting gebe, welches es aber dann doch oftmals gibt, wird den Kunden meiner Meinung nach auf Dauer abschrecken.

Natürlich gibt kommt hier sofort die Standartantwort, dass es doch auf allen Plattformen anderen Zielgruppen und damit auch den Wunsch nach anderen Inhalten gäbt. In wie weit dieses Argument aber gerade bei sehr ähnlichen Seiten wie Google+ Firmenseiten und Facebook Fanseiten noch zieht, wird die Zeit zeigen. Noch ist das Klientel auf Google+ ein anders wie auf Facebook das stimmt. Aber wird das auf Dauer auch so bleiben?

Hierzu vielleicht auch das YouTube Video der Isarrunde zum Thema “Social-Media Müdigkeit”.


WordPress Video Plugin

You can leave a response, or trackback from your own site.

Leave a Reply

Switch to our mobile site