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Archiv für Dezember, 2009

Gehen sie direkt ins WordPress-Gefängnis

24. Dezember 2009

gehen sie dabei nicht über Start und kassieren sie kein neues WordPress Upgrade!
Monopoly für WordPress-Blogger. Nachdem ich versucht habe mein WordPress zu aktualisieren, musste ich feststellen, dass nichts aber auch gar nichts ging. Das automatische Update hängt sich auf, manuelles löschen per ftp geht zwar, allerdings kommen dann nach dem Upgrade im Dashboard lauter “Fatal Error” Anzeigen. Also auch wieder nichts. Ein komplettes Löschen mit kompletter Neuinstallation das Blogs brachte genau das gleiche Ergebnis. Last but not least musste ich per Wiederherstellung den Blog zurück zum Originalzustand bringen.

Kennt sich jemand damit aus? Warum kann ich weder ein automatisches Uprgade noch ein manuelles Upgrade ausführen? Überall kommen Fehler. Am Server kann es doch nicht liegen, wenn bis jetzt alle vorherigen WordPress Versionen liefen? Wer weiss Rat?

Author: Bätschman Categories: Allgemein, Wordpress und Co. Tags:

De-Mail aus Sicht von T-City

20. Dezember 2009
In der Ausgabe 4/09 des T-City Spiegels, eine Informationszeitung von T-City, werden die Absichten und Möglichkeiten der neue De-Mail näher beschrieben.

Nach dem Pilotversuch Ende März 2010, sollen alle Bürger in Deutschland das System nutzen können.
Betont wird in dem Bericht noch einmal die rechtsverbindliche Zustellbestätigung, die man erhält, wenn die verschickte De-Mail erfolgreich auf dem Empfängerserver angekommen ist.
Durch weniger Fehler und geringere Kosten, soll das neue System vor allem Unternehmen und der Verwaltung helfen. Durch wegfallen von Übertragungsfehlern und dem Postweg, sollen nicht nur Kosten bei den Ressourcen, sondern auch Kosten beim Versenden gespart werden. So der Artikel im T-City Spiegel.

Laut Oberbürgermeister Andreas Brandt, stösst das Projekt auf viel Resonanz. Bereits in der ersten Wochen hätten sich viele Bürger und viele Unternehmen registrieren lassen.
Dieser Aussage widerspricht jedoch eine Studie von Pitney Bowes. Diese fand heraus, dass das System unter enormen Startschwierigkeiten leidet.

Eine von Pitney Bowes in Auftrag gegebene Studie räumt Systemen wie De-Mail, die zum Austausch rechtsgültiger elektronischer Dokumente eingesetzt werden sollen, zwar hohe Erfolgschancen ein. Die meisten Befragten würden De-Mail allerdings derzeit nur für unkritische Kommunikationsprozesse einsetzen.
Moment?: Die rechtssichere De-Mail wurde ja gerade für offizielle Kommunikation „erfunden“. Jetzt aber wollen die Leute nur unkritische Nachrichten verschicken. Ich frage mich ob man für eine Verabredung zum Kaffee eine kostenpflichtige Mail nutzen würde, wenn es zahlreiche kostenlose Mailanbieter gibt?

Weitere Bedenken scheinen ausserdem die Datensicherheit und die Kosten zu sein:

Wäre De-Mail rechtlich dem Brief gleichgestellt, würden 70 Prozent der Befragten das System benutzen. Vorbehalte existieren bei 82 Prozent aber auch aufgrund der Datensicherheit. [...]Zusätzlich sind 60 Prozent der Befragten nicht davon überzeugt, dass Unternehmer und Verbraucher alte Gewohnheiten ändern würden, solange die traditionelle Briefzustellung reibungslos funktioniere. Knapp zwei Drittel glauben außerdem nicht, dass Anwender ein kostenpflichtiges System freiwillig nutzen würden. Eine schnelle Marktdurchdringung von De-Mail sei deshalb nicht zu erwarten.

Alte Gewohnheiten und schlechte Erfahrungen mit dem Internet und der Datensicherheit dürften also die wichtigsten Hürden für die Annahme des neues Systems sein.

„Die Studienergebnisse zeigen, dass es in den nächsten Jahren eine Übergangsphase geben wird, in der verschiedene Kommunikationskanäle parallel bedient werden müssen“, sagt Stemann und fügt hinzu, „Unternehmen und Behörden brauchen deshalb Lösungen sowohl für den klassischen als auch für den digitalen Kanal.“

Es bleibt also abzuwarten wie schnell einzelne Behörden die Umstellung schaffen. Wenn es nicht mal die Vorzeigestadt Friedrichshafen schafft alle Büros während der Probephase umzustellen, wie sollen es dann kleinere Gemeinden schaffen. Vor allem, da das Budget der Behörden von Jahr zu Jahr kleiner wird. (siehe Beitrag De-Mail – ein Zwischenbericht)

1-Cent Überweisungen – Neue Masche der Trickbetrüger

20. Dezember 2009

Seit geraumer Zeit machen Trickbetrüger mit einer neue Masche von sich reden.
Dabei werden kleine Beträge (circa 1 Cent) auf eine Reihe von zufällig ausgewählten Kontodaten überwiesen. Erfolgt keine Rücküberweisung ist, dass das Zeichen, dass das Gegenkonto existiert.

Nun erfolgt die Betrügerei auf zwei Arten:

1.) Es wird direkt Geld vom Konto abgebucht. Dies geschieht durch eine gefälschte Einzugsermächtiung oder ähnliches.
2.) Es wird im Betreff eine Telenummer für Rückfragen angeben. Ruft man diese an, ist man auf den Trick mit der kostenpflichtigen Telenummer hereingefallen und es wird eine grössere Summe als Minutenpreis verrechnet.

Darum immer die Kontoauszüge kontrollieren und auffällige Beträge umgehende der Bank und der Polizei melden und auf keine Fall angegebene Hotline-Nummer anrufen!

Quelle: http://www.gevestor.de und persönliche Informationen

Author: Bätschman Categories: Allgemein, Politik und Gesellschaft Tags:

iPhone-User lassen sich gern an der Nase herumführen

18. Dezember 2009

Heute mal eine Beitrag zu „Es ist nie das gleiche, wenn zwei das selbe machen“.
Die Gratiszeitung 20min.ch veröffentlichte Mitte Dezember 2009 ein iPhone App mit dem man über das Internet oder einer W-LAN Verbindung in der Schweiz fernsehen kann. Bereits am ersten Tag, war das App das meistverkaufte App in der Schweiz im AppStore. Für 6,66 Franken Monats-Abo bekommt man ganze 7 Sender (SF1- SF2- SF info- ARD- ZDF- Pro7- Arte ). Weitere sollen folgen.

So weit so gut. Jetzt frage ich mich warum das sowas tolles ist, wenn man das für das iPhone anbietet. diamondtv.fr veröffentlichte Ende 2008 die 2.1 Version eines kostenlosen Programms für Windows Mobile Geräte, welches 371 Fernsehkanäle aus 38 Länder anbietet. Da wurde kein Hype darum gemacht. Aber jetzt rennen die Kunden dem AppStore die Türen ein. *Wortspiel*
Sind iPhone Kunden wirklich so ……, dass man ihnen alte Technik neu verkaufen kann, nur weil iPhone oder Apple drauf steht?
Ähnliches habe ich es bereits im Artikel „Ping! iPhone App – alter Wein in neuen Schläuchen“ beschrieben. Eine Instand Messenger neu designen iPhone Aufkleber drauf und ab damit ins Regal. Und alle kaufen und benützen ihn und denken es ist was absolut neues.

Geld machen gewusst wie :-)

Author: Bätschman Categories: Allgemein, Handy und Co. Tags:

iPhone-Fans leiden unter dem Stockholm-Syndrom

14. Dezember 2009

Dass ich nicht zu den iPhone Fans gehöre dürfte so langsam an die Öffentlichkeit gedrungen sein. Zuviele Nachteile stehen den wenigen Vorteilen gegenüber. Doch eine Studie in Dänemark hat mich vor lachen fast zum weinen gebracht.

Titel: “Ein Augenblick der Wahrheit”

In ihr kommt es zu der Schlussfolgerung, iPhone-Fans zeigten Symptome des Stockholm-Syndroms. Dieses Phänomen äußert sich darin, dass Opfer einer Entführung oder Geiselnahme sich mit ihren Entführern solidarisieren. [...]

In ihrem Text führt Strand Consult 20 Mängel des iPhones auf, die dessen Anhänger ihrer Meinung nach nicht wahrnehmen wollen. Dazu gehören unter anderem das Fehlen von Java und MMS-Versand, die Unmöglichkeit des Akkuwechsels sowie die Kontrolle Apples über die auf dem Gerät installierbaren Anwendungen. iPhone-Anhänger verteidigten Apple gegen Kritik an diesen Defekten ähnlich wie die Stockholmer Gefangenen ihre Geiselnehmer, argumentieren die Berater.

Da darf sich jetzt jeder iPhone Fan und jeder iPhone Gegner seine eigenen Gedanken machen. *rofl*

EDIT 16.12.2009:
Auf ZDnet gibt es ein paar ausformulierte Fragen und die dazu passenden Antworten. Echt lustig :-)

Die aktuelle Studie ist die nicht die Erste von Standreports. Mit der Theorie “iPhone the mobile equilevant to Paris Hilton” gingen die Analytiker bereits der Frage nach, was die Gemeinsamkeiten des Medienhypes um Paris Hilton und dem iPhone sind. Sehr interessant, ist der Artikel, da er hinter die Fassaden und den Medienrummel der beiden “Produkte” schaut. Einfach mal durchstöbern.

EDIT Januar 2010:

Bild.de veröffentlichte im Januar eine Liste mit den 10 gröbsten iPhone Fehlern. Hier mal eine Kurzversion:
(Copy&Paste-Ausschnitte von der Seite)

Dem iPhone OS fehlt ein ein Dateisystem. Apple schirmt die iPhone-Nutzer vom Inhalt des Telefon-Flash-Speichers komplett ab. Auch einen „Datei-Explorer“ oder „Finder“ für die Verwaltung von Dateien sucht man vergebens.

Auch wenn Apple die Kamera beim iPhone 3GS deutlich verbessert hat, sind andere Handy-Kameras viel besser, weil sie LEDs als Fotolicht oder Blitzersatz haben.

Das iPhone kennt Bluetooth nicht. Es gibt zwar Apps, die das können, doch die setzen voraus, dass das Gegenüber exakt dieselbe Software besitzt.

Termine können nicht einfach in den Kalender übernommen werden.

Aufs Wichtige konzentrieren ist Apples Leitsatz, also gibt es keine zweite Kamera für Videotelefonie.

Fast alle Smartphones können ihren Speicher per Speicherkarte erweitern – das iPhone nicht.

Das iPhone hat keinen Auslöser, nur einen Button auf dem Touchscreen. Andere Handys haben eine Auslöse-/Aufnahme-Taste, die so platziert ist, dass sie wie der Auslöser einer echten Kamera mit dem Zeigefinger zu erreichen ist.

Das iPhone hat eine Bildschirm-Tastatur. Auf Hardware-Tastaturen lassen sich längere Texte aber deutlich schneller und sicherer eingeben als auf dem Touchscreen.

Der mobile Browser „Safari“ kann auf dem iPhone keine Flash-Inhalte auf Websites abspielen.

Ein großes Ärgernis: Die Liste gewählter, angenommener und verpasster Anrufe kann man nur komplett löschen, nicht einzeln.

Sicherlich sind Positionen wie fehlende Tastatur oder Blitzlicht auch bei anderen Smartphones zu finden. Eine eierlegende Wollmilchsau gibt es bekanntlich noch nicht. Und Speicherkarten Slots sucht man bei manchen Handys auch vergebens. Aber trotzdem kommen mit der Zeit immer mehr Lücken des iPhones an den Tag. Was dem Hype allerdings keinen Abbruch beschert.

Author: Bätschman Categories: Allgemein, Fun und Party, Handy und Co. Tags: