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Archiv für Juli, 2009

Der Kunde ist Leibeigener und nicht mehr König

31. Juli 2009

Unter dem Titel “Wie uns Gadgets an Konzerne fesseln” veröffentlichte Spiegel.de am 22.07.2009 einen sehr interessanten Artikel zum Thema Kundenüberwachung und Kundenkontrolle.

Mit jedem Hightech-Gadget, das wir erwerben, geben wir ein Stückchen Freiheit auf. Denn viele Geräte hängen heute per Datenleitung oder Funkverbindung dauerhaft an den Servern des Herstellers. Für Überwacher und Kontrolleure bieten sich völlig neue Möglichkeiten – Kunden verlieren Rechte.

Und welche Rechte wir verlieren zeigt eine kurze Auflistung:
- Amazon löschte aus der Ferne gekaufte E-Books auf Handys und PDA’s ohne die Kunden zu fragen oder zu informieren.
- Apple filtert Programme indem man neue Software nur über den AppStore kaufen und installieren kann.
- Apple behält sich vor im nachhinein Programm auf dem iPhone wieder zu löschen, wenn diese nicht mehr von Apple vertrieben werden. Der Kunde stimmt mit dem Kauf eines iPhone automatisch zu.
- In den Arabischen Emiraten wurde allen Blackberry-Benutzern eine Software-Wanze installiert, die alle E-Mails und SMS automatisch an einen unbekannten Empfänger weitersendet. (man vermutet Geheimdienst)
- In den USA hat das FBI mit einem Autokonzern eine Möglichkeit entwickelt per GPS ein Mikrophon in einem Auto unbemerkt zu aktivieren. Dies ist laut Gerichtsunterlagen bis jetzt einmal vorgekommen.
- Videorekorder sollten aus der Ferne unbrauchbar gemacht werden. Der Kunde hätte somit eine Teil der Ausrüstung, für die er ja schliesslich bezahlt hatte, nicht mehr nutzen können.
- Das Facebook und GoogleMail ja bekanntlich schon seit längerem mitlesen ist ja bekannt.

Wir werden uns daran gewöhnen müssen, dass diese “merkwürdigen Mischtechnologien” uns nie ganz gehören werden, selbst dann, wenn wir viel Geld dafür bezahlt haben sollten. Jeder Webmail-Account, jedes Hightech-Telefon, jeder DVD-Player mit Internet-Anbindung schränkt unsere Freiheit ein bisschen weiter ein – zumindest potentiell.

Ein sehr bedenkliches Szenario!!!
Quelle Spiegel.de

Passend zum Thema Zensur von Firmen und Behörden hier noch zwei Videos auf YouTube.


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EDIT: Juni 2010:
Google hat es jetzt auch gemacht.Google entfernt Android App per Fernsteuerung

Author: Bätschman Categories: Allgemein, Handy und Co. Tags:

Wiener Radiosender schreckt Mücken ab

30. Juli 2009

dpa-Meldungen zu folge, soll jetzt ein Wiener Radiosender Mücken fern halten. Der Radiosender wirbt damit, dass beim Hören des Senders ein für Menschen nicht hörbarer hochfrequenter Ton ausgestrahlt wird, welcher in einem Radius von 5 Meter um das Radiogerät die Mücken fern halten soll. Der Ton imitiert dabei des Geräusch einer weiblichen Mücke, welches angeblich abschreckend auf andere Mücken wirken soll. Der Ton – genannt “Anti-Gelsen-Ton” soll immer ausgesendet werden, sobald ein Hörer den Sender hört.

Quelle “die Zeit

Gleiches gibt es bereits für eine paar Euro für das Handy. Da ich aber keine Werbung machen will verlinke ich nur auf die Google-Suche. Neu ist die ganze Idee natürlich nicht. Schon seit ein paar Jahren gibt es kleine Helfer, welcher mit Batterie betrieben den gleichen Ton aussenden und problemlos in jede Hosentasche passen.
Jeder muss also jeder selber überlegen, ob er dafür Geld ausgibt.

Author: Bätschman Categories: Allgemein Tags:

Jetzt kommen die unsichtbaren Blitzer

30. Juli 2009

Wie Bild.de berichtet gibt es jetzt die ersten unsichtbaren Blitzer im Feldeinsatz. Waren Radargeräte dieser Art bis jetzt nur versuchsmässig aufgestellt, so werden sie jetzt wohl immer öfter eingesetzt.

Gemeint sind Radargeräte deren Blitzlicht nicht mehr sichtbar ist. Folge ist, dass man als Autofahrer öfters geblitzt werden kann ohne Kenntnis davon zu haben. Folge ist, dass am Ende des Monats gleich mehrere Bussgeldbescheide ins Haus flattern.

Offizielle Idee dahinter ist, dass die “fehlenden” Blitzlichter nicht die Autofahrer ablenken können und diese somit keine Unfälle mehr verursachen. Allerdings geht diese Idee meiner Meinung an der Erziehung im Strassenverkehr vorbei. Gerade das Blitzlicht wirkt psychologisch gesehen viel mehr als das Bussgeld. Gerade bei kleinen Themposünden bis 50 Euro oder so.
Also liebe Leser aufpasssssöön da draussen. Nur weil es nicht blitzt heisst nicht, dass ihr nicht erwischt wurdet :-)

Author: Bätschman Categories: Allgemein Tags:

Mit dem Handy das Bahnhofsnetzwerk knacken

26. Juli 2009

Mega genial. Ungeahnte Möglichkeiten?! ;-)


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Author: Bätschman Categories: Allgemein, Fun und Party, Handy und Co. Tags:

Das iPhone nervt

24. Juli 2009
Author: Bätschman Categories: Allgemein, Fun und Party, Handy und Co. Tags: